Camille Pissarro Autogramm

SKU: 8007944

Preis:
SonderpreisSFr.2.150,00

Beschreibung

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, zwei Seiten (beidseitig beschrieben), 4,5 x 7 inch, undatiert (circa 1888-1889), in französischer Sprache, an seine Frau Julie Pissarro - seine Augenprobleme und Projekte betreffend, in schwarzer Tinte geschrieben und signiert "C. P.", mit leichten Brieffalten und vereinzelten leichten Gebrauchsspuren - in gutem Zustand. 

In Ausschnitten:
"Lucien te dit que j'ai un appareil sur le sac lacrymal, ce n'est pas douloureux, mais c'est joliment gênant, mais je serais très aise si ce moyen pouvait réussir, cela m'éviterait une opération qui serait encore plus ennuyeuse et qui demanderait un pansement assez long. Après cela, débarrassé de mon sac lacrymal, je n`aurai plus à craindre les inflammations, quant aux larmes il faudra vivre avec me laver souvent à l`eau bhorique, sera le préservatif. - Si ce moyen réussit, je serai chancard ! Lucien t'indique ce que je compte faire pour avoir un peu d'argent, comme toujours, c'est long à aboutir, mais il faudra bien que je trouve à force de chercher. - J'ai tous les jours des projets. - Quelques Américains sont ici, je vais tâcher de les voir et faire affaire [...]. Embrasse bien les enfants pour moi; - la grand-mère est toujours au plus bas, elle s'affaiblit de jour en jour [...]"


Übersetzt:
"Lucien sagt dir, dass ich eine Vorrichtung am Tränensack habe, es tut nicht weh, aber es ist ziemlich lästig, aber ich würde mich sehr wohl fühlen, wenn diese Methode gelingen könnte, würde sie mir eine noch langwierigere Operation ersparen, die einen ziemlich langen Verband erfordern würde. Danach werde ich meinen Tränensack los sein, keine Entzündung mehr befürchten müssen, bei Tränen muss ich damit leben, mich oft mit Borsäure zu waschen - es wird das Präservativ sein. - Wenn diese Methode erfolgreich ist, werde ich Glück haben! Lucien sagt dir, was ich zu tun gedenke, um an ein bisschen Geld zu kommen, wie immer, es dauert lange, es zu erreichen, aber ich werde es durch Suchen finden müssen. - Ich habe jeden Tag Projekte. - Ein paar Amerikaner sind hier, ich werde versuchen, sie zu sehen und Geschäfte zu machen (...). Küsse die Kinder gut für mich; - die Großmutter ist noch am Tiefpunkt, sie wird von Tag zu Tag schwächer [...]"

Von 1888 bis zu seinem Tod im Jahr 1903 litt Camille Pissarro an Augenleiden (Dakryozystitis). Er wurde dabei von Dr. Parenteau behandelt. Wie er in diesem bewegenden Brief erklärt, hat Pissarro versucht eine Art `Kissen` zu tragen, das den Tränensack komprimiert - mit mehr oder weniger Erfolg. Er musste wegen der Blendung ständig sein Auge waschen und einen Verband mit einer Augenbinde tragen. Somit war er gezwungen, insbesondere Landschaften zu malen, die man von einem Fenster aus beobachten kann - aus dem Fenster seines Ateliers oder aus dem Fenster eines Hotels. Dies hat ihn ab 1892 dazu gebracht, Stadtansichten in Paris zu malen, damit er jederzeit seinen Augenarzt konsultieren konnte. Er zog in sechs verschiedene Wohnungen um, um die Perspektiven zu wechseln und begann, von den oberen Stockwerken der Gebäude aus zu malen. Das Ergebnis war die letzte Serie seiner Stadtansichten, welche die Krönung seiner Arbeit wurden.

Weitere Infos zur Person

Profession:
(1830 - 1903) Dänisch-französischer impressionistischer und neoimpressionistischer Maler, geboren auf der Insel St. Thomas (jetzt auf den US-amerikanischen Jungferninseln, dann aber in dänischen Westindischen Inseln)

Geburtsjahr: 1830

Biografie (KI generiert)

Echtheitszertifikat

Alle unsere Stücke werden mit einem Echtheitszertifikat verkauft. Sollte sich ein Stück als falsch erweisen, erhalten Sie selbstverständlich Ihr Geld jederzeit und lebenslang zurück.

Zahlung & Sicherheit

American Express Apple Pay Maestro Mastercard PayPal Shop Pay Union Pay Visa

Deine Zahlungsinformationen werden sicher verarbeitet. Wir speichern keine Kreditkartendaten und haben auch keinen Zugang zu deinen Kreditkartendaten.