Giacomo Puccini Autogramme (6)

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Beschreibung

Sammlung von 5 eigenhändigen Briefen (4 davon Postkarten) mit Unterschrift & 1 eigenhändigen Brief (unsigniert), 7 Seiten - zudem 3 Postkarten rückseitig adressiert, in unterschiedlichen Größen (Postkarten ca. 5,5 x 3,5 inch), (ca. 1880-1924), in italienischer Sprache, Familienkorrespondenz an seine Mutter, seinen Bruder und seine Nichten, alle in dunkler Tinte geschrieben und großteils signiert "Giacomo" oder "G. Puccini", großteils mit einer Brieffalte, gebräunt, einige fleckig & mit leichten Stauchspuren, und einer mit einem kleinen Einriss am oberen Rand - insgesamt in gutem Zustand. Beiliegend zwei unsigniertes Photos von Puccini.

1. [Mailand] Sonntagabend [9. März 1884] an seine Mutter Albina Puccini in Lucca - über den Katalog der Familienbibliothek, aus der er Bücher verkaufen möchte, da er ein paar Pennys benötigt und versuchen wird, etwas daraus zu machen:
"Mi raccomando che sul serio pensi al Catalogo dei libri , perché ho bisogno di qualche sgheroo e voglio tentare se mi riesce ricavarne qualche Cosa [...]"
2. [Mailand, ca. 1880–1883]. Rechnung an seinen Bruder Michele Puccini, mit dem er in Signora Lindas Wohnung wohnte - u. a. Buchhaltung und Schokoladenkauf betreffend. 
3. [Lucca, 3. Juni 1885], an seinen Bruder Michele Puccini im Mailänder Konservatorium. Puccini weist ihn an, Signora Linda mitzuteilen, dass er ihrem Antrag (auf eine Rentenerhöhung) nicht stattgeben könne, und zu wiederholen, dass das Zimmer definitiv leer stehe und sie die Rechnung schicken solle. Er weist Michele an, den Umzug zu organisieren (`lass ihn arbeiten und nicht faulenzen`): 
"Fa' il trasloco, come si disse. Ripetile che la camera è definitivamente in libertà e che essa mi mandi il conto definitivo. Lavora e non fare il porco [...]" 
4. Mailand, 28. April 1912, an seine Nichte Albina Francescini, mit der Bitte, nach Viareggio zu reisen, um verschiedene Angelegenheiten zu regeln: 
"Bisogna che Raffaello scriva un biglietto a Monari e Carlino Marsili lo accluderà all'onorario che gli sarà spedito. Dunque cerchi di andare a Viareggio per fare tutto questo. Bianchini mi scrive una lettera cosi buona e disinteressata che veramente commuove ma non è giusto che lui rimanga senza un compenso dopo tutto quello che ha fatto e speso. Ti chiedo un consiglio, io non so né saprei cosa fare". Then he asks for news of the family. 
5. [Mailand 6.Okt.1917] an seine Nichte Alba del Panta in Lucca, am Vorabend der Mailänder Premiere von La Rondine:
 "Buon per voialtre che non siete alle prese cogli artisti e direttori d'orchestra! Rondine andrà domani. Dio me la mandi buona: cani! Ricani! Riricani! Basta, speriamo bene [...]" (`Viel Glück euch, die ihr weder Künstler noch Dirigenten habt! Morgen Rondine. Gott schütze mich. Hunde! Rechiens! Superhunde! Na ja, hoffen wir mal.`) Puccini beabsichtigt sofort nach Viareggio zurück zu fahren und hat darum gebeten, dass das Motorrad und der Beiwagen bei ihm bleiben, sonst würde er wie ein Gefangener in Torre festsitzen. Er gibt die Adresse seines Sohnes Tonio an, der Soldat ist.
6. [Viareggio 20.I.1924], an den Ehemann seiner Nichte, Nelda, Mario Giaccai in Pescia. Puccini ist besorgt und bittet um Neuigkeiten per Postkarte oder Telefon.

Weitere Infos zur Person

Profession:
(1858-1924) Italian composer whose operas are among the important operas played as standards.

Year of Birth: 1858

Biography (AI generated)

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